SV 1921 Wannweil e.V.

 

Herzlich willkommen auf der neuen Homepage des Sportvereins 1921 Wannweil e.V.

Wir möchten Ihnen möglichst viele Informationen und erste Einblicke rund um unsere Aktivitäten bieten. Seit über 95 Jahren ist der Sportverein 1921 Wannweil e.V. (SVW) Heimat für sportbegeisterte Bürger.

Ursprünglich als reiner Fußballverein gegründet, bietet der Verein heute Sport für Jung und Alt in einem breiten Spektrum an. Unsere Fußballmannschaft spielt heute in der Kreisliga C Reutlingen. Unser Verein wurde im Laufe der Jahre noch um die Abteilungen Badminton, Volleyball, Gymnastik und TurnenTischtennis und Orientierungslauf erweitert und bereichert.

 

Der SV Wannweil hat einen wichtigen Platz im Freizeitangebot unserer Gemeinde – er trägt dazu bei, dass sich alle Altersgruppen durch Spiel und Sport ertüchtigen können und bietet Raum für Begegnung und Austausch. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei allen Freunden und Helfern für die geleistete Arbeit und für ihre Unterstützung, in welcher Form auch immer, für unseren SV Wannweil bedanken. Ohne euch geht es nicht.

 

Im Sport findet man stets die Verwirklichung aller Ideale.

Wir wünschen viel Spaß auf unserer Seite und würden uns freuen, Sie bald persönlich begrüßen zu dürfen.

 

Einladung zur Hauptversammlung

am 10.03.2017

Liebe Mitglieder,

unsere ordentliche Hauptversammlung, wozu wir herzlich einladen, findet statt am

Freitag, 10. März 2017, 20.00 Uhr, im Sportheim.

Die Tagesordnung:

                                   1.      Begrüßung

                                   2.      Anträge zur Hauptversammlung

                                   3.      Bericht der Vereinsleitung

                                   4.      Bericht des Kassiers

                                   5.      Bericht der Kassenprüfer

                                   6.      Berichte der Abteilungsleiter

                                   7.      Ehrungen

                                   8.      Entlastungen

                                   9.      Neuwahlen

                                 10.      Neufassung der Satzung *

                                 11.      Beschlussfassung über Anträge

                                 12.      Verschiedenes

* Es ist vorgesehen, die aus dem Jahre 2002 stammende Vereinssatzung an die heutige Zeit anzupassen.

   Mit Hilfe einer Synopse haben wir die exakten Änderungen der Neufassung 2017 im Vergleich

   zur seitherigen Satzung aufgezeigt. Diese Synopse sowie die detaillierte Formulierung der Neufassung

   können auf der Geschäftsstelle oder auf der Homepage des Vereins eingesehen werden.

                                           

Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens 1 Woche vor der Hauptversammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

 

Mit sportlichen Grüßen

  W. Binder                      P. Schade

Vorsitzender                   Vorsitzende

 

 

Neufassung Satzung Sportverein Wannweil Synopse Satzung 2002-Satzungsentwurf 2017

Satzung 2002 (geltende Fassung)

Neue Satzung Sportverein 2017

§ 1 Name, Sitz

(1)       Der Verein führt den Namen Sportverein 1921 Wannweil e.V.

(2)       Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Reutlingen am 24. November 1926 unter der Nummer 96 eingetragen.

(3)       Der Verein hat seinen Sitz in 72827 Wannweil, Landkreis Reutlingen.

(4)       Die Farben des Vereins sind Violett - Weiß.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.) Der Verein trägt den Namen Sportverein 1921 Wannweil e.V., als Abkürzung SVW.

2.) Der Verein hat seinen Sitz in Wannweil und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

3.) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

4.) Der Verein ist Mitglied des Württembergischen

Landessportbundes. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden.

5.) Der Verein, seine Mitglieder und Mitarbeiter bekennen sich zu den Grundsätzen eines umfassenden Kinder- und Jugendschutzes u.a. auf der Grundlage des Bundeskinderschutzgesetzes und treten für die Integrität und die körperliche und seelische Unversehrtheit und Selbstbestimmung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein.

6.) Die Farben des Vereins sind Violett - Weiß.

§ 2 Zweck

(1)       Zweck des Vereins ist die ausschließlich und unmittelbare Verfolgung gemeinnütziger Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein dient der Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend, durch Pflege der Leibesübungen und der Kameradschaft.

(2)       Sämtliche Einnahmen des Vereins sind zur Erfüllung dieses Zwecks zu verwenden. Ansammlung von Vermögen zu anderen Zwecken ist untersagt. An Vereinsmitglieder dürfen keine Gewinnanteile, Zuwendungen, unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder ähnliches bezahlt werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(3)       Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4)       Politische, religiöse und rassistische Bestrebungen sind ausgeschlossen.

§ 2 Zweck des Vereins

1.) Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports und der Jugend. Der Vereinszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.

2.) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4.) Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die ihnen entstehenden Auslagen und Kosten werden ersetzt. Dazu gehören insbesondere Reisekosten, Porto und Kommunikationskosten. Der Nachweis erfolgt über entsprechende Einzelbelege und ist spätestens sechs Wochen nach Ende des jeweiligen Quartals geltend zu machen. Soweit für den Aufwendungsersatz steuerliche Pauschalen und steuerfreie Höchstgrenzen bestehen, erfolgt ein Ersatz nur in dieser Höhe. Der Hauptausschuss kann im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten für die Ausübung von Vereinsämtern eine angemessene Vergütung und/ oder eine angemessene Aufwands­entschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26 a EStG beschließen.

5.) Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral.

§ 3 Mittel zur Erreichung des Zwecks

Als Mittel zur Erreichung des Zwecks dienen:

(1)       Die Durchführung eines regelmäßigen und geordneten Sport-, Spiel- und Trainingsbetriebes in den Sportarten, in denen ein Bedarf besteht und für welche die äußeren Voraussetzungen zur Durchführung des Sportbetriebes gegeben sind. Ein Anspruch auf Bereitstellung persönlicher Sportgeräte oder Ausrüstung ist hierdurch nicht gegeben.

(2)       Die Förderung des Jugendsports durch besondere Jugendabteilungen.

(3)       Die Durchführung von Sportveranstaltungen, Serienspielen sowie kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen.

§ 4 Zugehörigkeit

Der Verein mit seinen Abteilungen gehört den zuständigen Verbänden unter Anerkennung der jeweiligen Satzungen an.

§ 5 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6 Mitgliedschaft

(1)       Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

(2)       Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag. Mit der Aufnahme anerkennt der Antragsteller die Vereinssatzung und verpflichtet sich gleichzeitig zur Zahlung der festgesetzten Beiträge.

(3)       Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr gelten als Jugendliche (Vereinsjugend). Die Aufnahme eines Jugendlichen erfolgt auf schriftlichen Antrag mit Unterschrift des gesetzlichen Vertreters bei Befürwortung durch den zuständigen Abteilungsleiter.

§ 3 Mitgliedschaft

1.) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

2.) Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem dafür vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter, die gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliederrechten und – Pflichten gilt. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig wird.

3.) Personen, die sich um die Mitgliedschaft im Verein bewerben,

werden nur aufgenommen, wenn sie die Grundsätze des

Vereins nachhaltig und konsequent unterstützen.

4.) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand, der diese Aufgabe auch auf ein einzelnes Vorstandsmitglied delegieren kann, nach freiem Ermessen. Die Aufnahme kann ohne Begründung abgelehnt werden.

5.) Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand.

6.) Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluss des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 7 Ehrungen, Ehrenmitgliedschaft

(1)       In geeigneten Fällen kann einem Mitglied durch den Vorstand die silberne oder goldene Ehrennadel des Vereins verliehen werden. Die Verleihung der Ehrennadel ist auch neben der Ernennung zum Ehrenmitglied möglich.

(2)       Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer sich um den Sport oder den Verein verdient gemacht hat. Die Ehrenmitgliedschaft wird nach einstimmigem Beschluß des Vereinsausschusses unter Aushändigung einer Urkunde verliehen.

(3)       Näheres kann durch eine Ehrenordnung des Vereins geregelt werden.

§ 8 Erlöschen der Mitgliedschaft Siehe weiter unten im Satzungstext nach § 10!

§ 9 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)       Jedem Mitglied steht das Recht auf Benutzung aller dem Verein zur Verfügung stehenden Anlagen im Rahmen der Anordnungen des Vorstandes und der jeweiligen Abteilungs- oder Übungsleiter zu.

            Jedes Mitglied hat das Recht, an ordentlichen oder außerordentlichen Hauptversammlungen teilzunehmen. Alle Mitglieder besitzen mit Vollendung des 18. Lebensjahres das aktive und passive Wahlrecht.

(2)       Die Rechte der Mitglieder sind nicht übertragbar.

(3)       Als Pflichten obliegen den Mitgliedern die regelmäßige Zahlung der Beiträge, die Beachtung und Einhaltung der Vereinssatzung und den von den Vereins- und Abteilungsorganen getroffenen Beschlüssen sowie die Wahrung und Förderung der Vereinsinteressen.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.

2.) Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung. Es verpflichtet sich die Satzungsregelungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.

3.) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

4.) Jugendliche Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen und das Wort zu ergreifen. (Jugendliche unter 16 Jahren haben kein Stimm- und Wahlrecht, ausgenommen für die Wahl des/der Jugendleiters/in).

5.) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren. Dazu gehört insbesondere:

a) die Mitteilung von Anschriftenänderungen

b) Änderung der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren

c) Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind (z.B. Beendigung der Schulausbildung, etc.)

d) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Ziff. c) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden.

6.) Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Ziff. 5) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch ein Schaden, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.

§ 10 Beiträge

(1)       Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird durch die Hauptversammlung festgelegt.

(2)       Der Mitgliedsbeitrag ist zu Beginn des Geschäftsjahres im Voraus zur Zahlung fällig. Er ist in einem Betrag an den Verein zu zahlen. Jedes Mitglied ist angehalten, den Einzug des Mitgliedsbeitrages durch Bankeinzugsermächtigung zu erleichtern.

            Auf Beiträge, die nicht spätestens einen Monat nach Fälligkeit bezahlt sind, kann eine Mahngebühr erhoben werden, deren Höhe der Vorstand festsetzt.

(3)       Mitglieder, die den gesetzlichen Wehrdienst oder einen anerkannten Ersatzdienst ableisten, sowie Ehrenmitglieder ab dem vollendeten 60. Lebensjahr sind von der Beitragspflicht befreit.

(4)       Der Vereinsausschuß kann ferner bei besonderer Bedürftigkeit oder aufgrund eines sonstigen erheblichen Anlasses ein Mitglied von der Beitragszahlung ganz oder teilweise befreien. Die Befreiung kann jederzeit widerrufen werden.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

1.) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Zu zahlen sind:

Der Jahresbeitrag. Abteilungsbeiträge.

2.) Der Verein ist zur Erhebung einer Umlage berechtigt, sofern diese zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins notwendig ist. Über die Festsetzung der Höhe der Umlage entscheidet die Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluss, wobei pro Mitgliedsjahr eine Höchstgrenze besteht von jeweils dem dreifachen eines Jahresbeitrages.

3.) Der Vorstand ist berechtigt auf Antrag Beitragserleichterungen zu gewähren, oder den Beitrag zu erlassen.

4.) Nach Eintritt der Volljährigkeit hat das Mitglied das Recht die Mitgliedschaft unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten schriftlich zu kündigen.

5.) Minderjährige Vereinsmitglieder werden mit Eintritt der Volljährigkeit automatisch als erwachsene Mitglieder im Verein geführt und betragsmäßig veranlagt. Die betroffenen Mitglieder werden rechtzeitig durch den Verein informiert.

6.) Abweichungen/Änderungen der Mitgliedsbeiträge werden in einer Beitragsordnung geregelt.

§ 8 Erlöschen der Mitgliedschaft

(1)       Die Mitgliedschaft erlischt durch

a)         Tod,

b)         freiwilligen Austritt,

c)         Ausschluß,

d)         Auflösung des Vereins.

(2)       Der freiwillige Austritt hat durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Er ist nur zum Ende des laufenden Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten möglich.

(3)       Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden bei

a)         vereinsschädigendem Verhalten,

b)         groben Verstößen gegen die Satzung und Vereinsbeschlüsse,

c)         unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins, durch welches das Ansehen des Vereins oder eines Verbandes, dem der Verein angeschlossen ist, herabgesetzt wird,

d)         Rückstand in der Zahlung des Vereinsbeitrags trotz Mahnung für einen längeren Zeitraum als sechs Monate.

(4)       Der Ausschluß erfolgt durch einen eingeschriebenen Brief an das Mitglied, bei Ausschluß eines Jugendlichen an dessen gesetzliche Vertreter. Von der Mitteilung des Ausschlusses an ruhen alle Funktionen und Rechte des Mitglieds.

(5)       Vor dem Ausschluß ist das Mitglied zu hören.

(6)       Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb eines Monats nach Ausschluß den Vereinsausschuß anrufen. Dieser entscheidet mit einfacher Mehrheit über den Ausschluß endgültig. Wird ein Mitglied wegen rückständigem Beitrag gem. Abs. 3 d) ausgeschlossen, so kann der Vereinsausschuß vom Ausschluß nur nach Bezahlung des schuldig gebliebenen Betrags absehen. Dies gilt entsprechend, wenn ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen wurde und die Wiederaufnahme in den Verein beantragt.

(7)       Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder haben vom Verein überlassene Gegenstände alsbald zurückzugeben. Mitglieder, die ein Amt innehaben, haben unverzüglich und unaufgefordert die ihnen anvertrauten Gelder und Sachwerte, Kassen- und Geschäftsunterlagen an den Vorstand abzugeben.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1.) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden Geschäftsjahres zu erfüllen.

2.) Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands erfolgen. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

3.) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

4.) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes in einer Vorstandssitzung, bei der mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend sein müssen.

Ausschließungsgründe sind insbesondere

  • Grober oder wiederholter Verstoß des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnungen oder gegen Beschlüsse des Vereins.
  • Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins.
  • Verstoß und Missachtung der Grundsätze des Kinder- und Jugendschutzes. Dazu gehört u.a. auch die Verletzung des Ehrenkodex des Vereins im Umgang und bei der Betreuung der minderjährigen Mitglieder des Vereins und bei Verfehlungen eines Mitglieds gegenüber minderjährigen Mitgliedern des Vereins, die eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat darstellen. Dies gilt auch, wenn das Mitglied außerhalb des Vereins wegen eines einschlägigen Delikts belangt wurde.

Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist den Mitgliedern unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied bekannt zu machen. Gegen die Entscheidung des Vorstands kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

§ 11 Organe

Die Organe des Vereins sind:

a)         der Vorstand,

b)         der Vereinsausschuß,

c)         die Hauptversammlung.

§ 7 Organe des Vereins

1.) Die Mitgliederversammlung

2.) Der Vorstand

3.) Der Hauptausschuss

§ 12 Vorstand

(Siehe weiter unten im Satzungstext nach § 15!)

§ 8 Haftung der Organmitglieder und Vertreter

Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der Vertretung beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Werden diese Personen von Dritten zur Haftung herangezogen, ohne das Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatz ihrer Aufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung von Ansprüchen Dritter.

§ 13 Der Vereinsausschuß

Siehe weiter unten im Satzungstext nach § 15!

§ 14 Hauptversammlung

(1)       Jeweils im 1. Quartal des Geschäftsjahres findet eine ordentliche Hauptversammlung statt. Sie ist von einem Vorstandsmitglied mindestens zwei Wochen vorher, unter Bekanntmachung der Tagesordnung durch Veröffentlichung in den Vereinsnachrichten, der Tagespresse oder dem Gemeindeboten einzuberufen.

(2)       Die Tagesordnung hat mindestens zu enthalten:

a)         die Erstattung des Jahresberichtes durch den Vorstand,

b)         die Erstattung des Kassenberichtes durch den Kassierer,

c)         den Bericht der Kassenprüfer,

d)         den Bericht der Abteilungsleiter

e)         Entlastungen

f)         Neuwahlen

g)         Beschlußfassung über Anträge

(3)       Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der Hauptversammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden. Über nicht in der Tagesordnung aufgeführte Anträge wird nur entschieden, wenn dies die Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit zuläßt.

(4)       Die Hauptversammlung hat die höchste Entscheidungsbefugnis in allen Vereinsangelegenheiten. Zu den Aufgaben der Hauptversammlung gehören insbesondere

a)         die Wahl des Vorstandes,

b)         die Wahl des Kassier,

c)         die Wahl des Schriftführers,

d)         die Wahl der beiden Kassenprüfer,

e)         die Vornahme von Entlastungen,

f)         die Beschlußfassung über Anträge,

g)         die Beschlußfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins,

h)         die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

i)          die Wahl von 6 Ausschußmitgliedern,

j)          die Wahl von 4 Ältestenratmitgliedern.

            Sofern von älteren Mitgliedern überhaupt der Wunsch geäußert wird, Jahr für Jahr einen Ältestenrat zu bilden, und sich für dieses Amt auch 4 ältere, verdiente Mitglieder zur Verfügung stellen.

(5)       Die Hauptversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder nach Vollendung des 18. Lebensjahres und die Ehrenmitglieder. Nicht stimmberechtigte Mitglieder (Jugendliche) haben das Recht, der Hauptversammlung beizuwohnen.

(6)       Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Enthaltungen gelten als Nein-Stimmen.

            Zur Satzungsänderung ist eine Zweidrittel (2/3) Mehrheit und zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins eine Dreiviertel (3/4) Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

(7)       Anträge auf Abänderung der Satzung und Auflösung des Vereins können nicht als dringlich eingebracht werden, sondern müssen auf der Tagesordnung stehen.

            Wird eine Satzungsbestimmung über die Anerkennung der Gemeinnützigkeit (§ 2 dieser Satzung) geändert, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.

(8)       Abstimmungen und Wahlen erfolgen in der Regel durch Handzeichen. Die Hauptversammlung kann eine andere Art der Beschlußfassung bestimmen. Die Durchführung der Wahlen für die zu vergebenden Vereinsämter geschieht nach demokratischen Wahlgrundsätzen.

(9)       Über die Hauptversammlung, insbesondere die gefaßten Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, das vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. 

§ 9 Mitgliederversammlung

1.) Die ordentliche Mitgliederversammlung muss einmal jährlich einberufen werden. Eine außerordentliche Mitglieder-versammlung muss einberufen werden, wenn 10 Prozent der Mitglieder des Vereins es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen.

2.) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand durch Veröffentlichung im Amtsblatt der Gemeinde Wannweil (Gemeindebote) sowie auf der Homepage des Vereins unter Einhaltung einer Frist von mindestens 3 Wochen vorher und unter Bezeichnung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einzuberufen.

3.) Anträge zur Mitgliederversammlung können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung bei einem der Vorstandsmitglieder eingereicht werden. Später eingehende Einträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn 2/3 der Anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.

4.) Die Mitgliederversammlung wird von einem der Vorstandsmitglieder geleitet. Ist keines der Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

5.) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Ungültige Stimmen und Stimmenhaltungen werden nicht mitgezählt.

6.) Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Ungültige Stimmen und Stemmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

7.) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden; eine Übertragung ist ausgeschlossen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

8.) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom/von der Protokollführer/-in und von einem der Vorstandsmitglieder, zu unterschreiben.

§ 10 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  • Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes
  • Entgegennahme des Jahresberichtes des Kassiers
  • Entgegennahme der Berichte der Abteilungs- und Jugendleiter
  • Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer/-innen
  • Entlastung des Vorstandes
  • Entlastung des Kassiers
  • Entlastung des restlichen Hauptausschusses
  • Wahl des Vorstandes, des Kassiers und des Hauptausschusses
  • Wahl der Kassenprüfer/innen
  • Festsetzung der Beiträge
  • Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

§ 15 außerordentliche Hauptversammlung

(1)       Eine außerordentliche Hauptversammlung ist einzuberufen, wenn

a)         der Vorstand die Einberufung mit Rücksicht auf die Lage des Vereins oder mit Rücksicht auf außergewöhnliche Ereignisse es für erforderlich hält,

b)         der 1. Vorsitzende oder ein Vorstandsmitglied nach § 12 Abs. 1 c) ausgeschieden ist,

c)         die Einberufung von mindestens einem Viertel (1/4) der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins mit Begründung schriftlich beantragt wird,

d)         die Einberufung von zwei Dritteln (2/3) der Mitglieder des Vereinsausschusses beantragt wird.

(2)       In den Fällen des Abs. 1 c) und d) hat die Einberufung binnen vier Wochen ab Eingang des Antrags beim Vorstand zu erfolgen. Im Übrigen gilt § 14 Abs. 1 Satz 2 der Satzung entsprechend.

§ 12 Vorstand

(1)       Der Vorstand besteht aus:

a)         dem 1. Vorsitzenden

b)         dem 2. Vorsitzenden

oder

c)         zwei gleichberechtigten Vorsitzenden.

(2)       Besteht der Vorstand aus einem 1. und  einem 2. Vorsitzenden, vertreten diese den Verein im Sinne des § 26 BGB je einzeln. Im Falle des Abs. 1 c) vertreten die Vorsitzenden den Verein je einzeln.

(3)       Besteht der Vorstand aus einem 1. und einem 2. Vorsitzenden, soll der 2. Vorsitzende nur für den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig werden, diese Einschränkung gilt nur im Innenverhältnis.

(4)       Der Vorstand wird jedes Jahr durch die Hauptversammlung gewählt. Dem Vorstand obliegt die Führung des Vereins in sämtlichen Belangen, wie Erledigung der laufenden Vereinsangelegenheiten, die Vertretung nach außen und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Näheres ist in einer Geschäftsordnung des Vorstandes geregelt.

§ 11 Vorstand

1. Den Vorstand im Sinne von § 26 BGB bilden zwei gleichberechtigte Mitglieder. Die Verteilung der Zuständigkeitsbereiche regeln die Mitglieder untereinander. Die Vorstandsmitglieder können für die Erledigung der Aufgaben dem Hauptausschuss die Bildung von Ausschüssen und Ausschussmitglieder vorschlagen (s. § 12 Abs. 6).

2. Die Vorstandsmitglieder sind alleine vertretungs­berechtigt. Bei Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über 3.000,- € sowie bei Dauerschuld­verhältnissen (z. B. Miet- und Sponsoring Verträge, Verträge mit Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen des Vereins sowie Sportlern/Sportlerinnen, Trainern/Trainerinnen und sonstigen Dritten, die eine Dienst- oder Werkleistung zum Gegenstand haben) wird der Verein durch zwei Mitglieder des Vorstands gem. § 26 BGB gemeinsam vertreten. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 10.000,- € sowie Dauerschuldverhältnisse mit einem Jahresgeschäftswert über 10.000,- € sind für den Verein nur verbindlich, wenn die Zustimmung des Hauptausschusses erteilt ist.

3. Der Vorstand gem. § 26 BGB kann bei Bedarf, aufgabenbezogen oder für einzelne Projekte, besondere Vertreter/innen nach § 30 BGB bestellen.

4.) Der Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitglieder­versammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
  • Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Hauptausschusses
  • Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts
  • Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern

4.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur gültigen Wahl eines Nachfolgers im Amt.

Beim vorzeitigen Ausscheiden eines der beiden gleichberechtigten Vorsitzenden ist unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen, die einen neuen Vorstand wählt.

5.) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.

§ 13 Der Vereinsausschuß

(1)       Der Vereinsausschuß besteht aus

a)         dem Vorstand (§ 12 Abs. 1),

b)         dem Kassier,

c)         dem Schriftführer,

d)         den Abteilungsleitern (§ 17 Abs. 2),

e)         den Jugendleitern,

f)         den von der Hauptversammlung vorgeschlagenen und gewählten mindestens 5, höchstens 10 Ausschußmitgliedern,

g)         einem Vertreter des Ältestenrats.

(2)       Der Vereinsausschuß soll mindestens einmal monatlich einberufen werden.

(3)       Der Vereinsausschuß ist beschlußfähig, wenn die Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

(4)       Der Vereinsausschuß hat den Vorstand zu beraten und bei der Durchführung seiner Aufgaben zu unterstützen. Dem Vereinsausschuß obliegt insbesondere

a)         die generelle Beschlußfassung über Investitionen des Vereins,

b)         die Beschlußfassung über größere Vorhaben des Vereins auf sportlichem, kulturellem und gesellschaftlichem Gebiet,

c)         die Vorbereitung der Hauptversammlung,

d)         die Aufsicht über sämtliche Mitglieder, die eine Funktion im Verein ausüben, und über die Abteilungen.

(5)       Die Mitglieder des Vereinsausschusses sind im Interesse des Vereins gehalten, auf eine einheitliche Entscheidung in allen Belangen des Vereins hinzuarbeiten. Im Übrigen erfolgen Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

(6)       Scheidet während des Geschäftsjahres ein Mitglied des Vereinsausschusses aus, so wird es durch Zuwahl des Vereinsvorstandes ersetzt. Beim vorzeitigen Ausscheiden des 1. Vorsitzenden gem. § 12 Abs. 1 a) oder eines Vorstandsmitgliedes gem. § 12 Abs. 1 c) ist gem. § 12 Abs. 5 zu verfahren.

(7)       Der Kassier ist insbesondere für die gesamte Kassenführung verantwortlich und hat der Hauptversammlung einen jährlichen Abschluß vorzulegen. Der Kassier hat in finanziellen Angelegenheiten ein Vetorecht. Bei Ausübung dieses Rechtes bedarf der Beschluß des Vereinsausschusses der Dreiviertel (3/4) Mehrheit.

(8)       Der Schriftführer führt die Protokolle über die Vereinsausschußsitzungen und Hauptversammlungen sowie über die Versammlungen nach Maßgabe des Vorstandes. Die Protokolle sind von einem Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen.

(9)       Die Mitglieder des Vereinsausschusses sind ehrenamtlich tätig.

§ 12 Hauptausschuss

1.) Der Hauptausschuss des Vereins besteht aus folgenden Personen,

a)         dem Vorstand (§ 11 Abs. 1), b)         dem Kassier, c)         dem Schriftführer, d)         den Abteilungsleitern (§ 13 Abs. 2), e)         den Jugendleitern (§14 Abs. 2), f)         den von der Hauptversammlung vorgeschlagenen              und gewählten mindestens 5, höchstens 10 Ausschussmitgliedern.

2.)       Der Hauptausschuss wird von der Mitglieder­versammlung für die Dauer von einem Jahr, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Die Mitglieder des Hauptausschusses bleiben jedoch bis zur Neuwahl des Hauptausschusses im Amt. Scheidet ein Mitglied des Hauptausschusses vorzeitig aus, so wählt der Hauptausschuss für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied. Beim vorzeitigen Ausscheiden des eines der beiden Vorstandsmitglieder ist gem. § 12 Abs. 4 Satz 2 zu verfahren.

3.) Der Vorstand beruft je nach Bedarf/Erforderlichkeit eine Hauptausschusssitzung ein.

4.) Der Hauptausschuss fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Hauptausschusssitzungen. Der Vorstand lädt zur Hauptausschusssitzung schriftlich, fernmündlich oder telegraphisch mit einer Frist von mindestens einer Woche ein.

Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Hauptausschuss muss einberufen werden, wenn mindestens zwei Mitglieder des Hauptausschusses die Einberufung schriftlich vom Vorstand verlangen. Wird dem Verlangen innerhalb einer Frist von zwei Wochen nicht entsprochen, sind die Hauptausschussmitglieder, die die Einberufung des Hauptausschusses vom Vorstand verlangt haben, berechtigt, den Hauptausschuss selbst einzuberufen.

5.) Der Hauptausschuss ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Der Hauptausschuss fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

6.)       Der Hauptausschuss hat den Vorstand zu beraten und bei der Durchführung seiner Aufgaben zu unterstützen. Dem Hauptausschuss obliegt insbesondere

a)         die generelle Beschlussfassung über Investitionen des Vereins, b)         die Beschlussfassung über größere Vorhaben des Vereins auf sportlichem, kulturellem und gesellschaftlichem Gebiet, c)         die Vorbereitung der Hauptversammlung, d)         die Aufsicht über sämtliche Mitglieder, die eine Funktion im Verein ausüben, und über die Abteilungen.

(7)       Die Mitglieder des Hauptausschusses sind im Interesse des Vereins gehalten, auf eine einheitliche Entscheidung in allen Belangen des Vereins hinzuarbeiten. Im Übrigen erfolgen Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

8.)       Der Kassier ist insbesondere für die gesamte Kassenführung verantwortlich und hat der Mitgliederversammlung einen jährlichen Abschluss vorzulegen. Der Kassier hat in finanziellen Angelegenheiten ein Vetorecht. Bei Ausübung dieses Rechtes bedarf der Beschluss des Vereinsausschusses der Dreiviertel (3/4) Mehrheit.

9.)       Der Schriftführer führt die Protokolle über die Hauptausschusssitzungen und Mitgliederversammlungen sowie über die Versammlungen nach Maßgabe des Vorstandes. Die Protokolle sind von einem Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen.

10)       Die Mitglieder des Hauptausschusses sind ehrenamtlich tätig.

§ 16 Kassenprüfer

(Siehe weiter unten im Satzungstext nach § 17)!

§ 17 Abteilungen

(1)       Die Durchführung des Sportbetriebs obliegt den Abteilungen. Sie gehören den jeweiligen Fachverbänden an, deren Weisungen sie unterstehen.

(2)       Jede Abteilung wird durch einen von der Abteilungsversammlung zu wählenden Abteilungsleiter geleitet. Den Abteilungsleitern obliegt insbesondere die Durchführung des Sportbetriebs und die Wahrung der Interessen der jeweiligen Abteilung gegenüber dem Verein.

(3)       Jede Abteilung kann einen Ausschuß bilden, dessen Zusammensetzung sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Abteilung richtet.

§ 13 Abteilungen

1.) Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des Hauptausschusses gegründet. Die Abteilungen gehören ihrem jeweiligen Fachverband an.

2.) Die Abteilung wird durch den/die Abteilungsleiter/in, dessen Stellvertreter/in geleitet.

3.) Die Mitglieder der Abteilungsleitung werden in der Abteilungsversammlung gewählt. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Hauptausschusses das Recht zu, zu ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. Das Nähere regelt die Abteilungsordnung, die sich im Rahmen des satzungsmäßigen Vereinszwecks halten muss. Soweit in der Abteilungsordnung nichts anderes geregelt ist, gilt die Satzung des Hauptvereins für Abteilungen entsprechend.

4.) Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

§ 14 Vereinsjugend

1.) Die Vereinsjugend sind alle Jugendlichen in den jeweiligen Abteilungen. Für die Jugendlichen kann in den Abteilungen ein Jugendleiter/in gewählt werden.

2.) Der/die gewählte Jugendleiter/in gehört dem Hauptausschuss an und hat, sofern er/sie volljährig ist, ein Stimmrecht.

§ 15 Ordnungen

Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Beitragsordnung sowie eine Ehrungsordnung geben. Die Mitgliederversammlung ist für den Erlass der Ordnungen zuständig. Ausgenommen davon sind die Geschäftsordnung, die vom Vorstand zu beschließen ist sowie die Jugendordnung, die von der Vereinsjugend zu beschließen und vom Vereinsvorstand zu bestätigen ist.

§ 19 Strafbestimmungen

(1)       Außer dem in § 8 dieser Satzung bezeichneten Vereinsausschluß kann der Vereinsausschuß gegen aktive Mitglieder eine befristete Sperre und gegen passive Mitglieder ein Verbot der Benutzung der vereinseigenen Anlagen beschließen. Dies ist insbesondere bei vereinsschädigendem Verhalten in der Öffentlichkeit gegeben.

(2)       Auf Geldstrafe oder Kürzung der Bezüge kann nur bei entgeltlich tätigen Mitgliedern erkannt werden.

(3)       Die Bestätigung einer Sperre für aktive Mitglieder durch den jeweiligen Verband bleibt davon unberührt.

§ 16 Strafbestimmungen

Sämtliche Mitglieder des Vereins unterliegen der Ordnungsgewalt des Vereins. Der Vorstand kann gegen Mitglieder, die sich gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse der Organe verstoßen oder das Ansehen, die Ehre und das Vermögen des Vereines schädigen, folgende Maßnahmen verhängen:

1.) Verweis

2.) Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereines

3.) Geldstrafe bis zu € 250,00 je Einzelfall

4.) Ausschluss gem. § 6 Ziffer 4 der Satzung

§ 16 Kassenprüfer

(1)       Die Hauptversammlung bestellt jedes Jahr zwei Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch dem Vereinsausschuß angehören dürfen.

(2)       Die Kassenprüfer haben die Kasse mindestens einmal jährlich zu prüfen und das Ergebnis dem Vereinsausschuß mitzuteilen. Sie haben ferner in der ordentlichen Hauptversammlung einen Bericht abzugeben. Den Kassenprüfern sind sämtliche zur Prüfung erforderlichen Unterlagen und Bücher bereitzustellen.

§ 17 Kassenprüfer/-in

1.) Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer/-innen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Amtsdauer der Kassenprüfer beträgt ein Jahr.

2.) Die Kassenprüfer/-innen sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege sachlich und rechnerisch prüfen und dies durch ihre Unterschrift bestätigen. Der Mitgliederversammlung ist hierüber ein Bericht vorzulegen.

3.) Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer/-innen sofort dem Vorstand berichten.

§ 18 Datenschutz

1.) Mit dem Betritt eines Mitgliedes nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und seine Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

2.) Als Mitglied des Württembergischen Landessportbundes e.V. (WLSB) ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Vor- und Nachname, das Geburtsdatum, das Geschlecht, ausgeübte Sportarten und die Vereinsmitgliedsnummer.

§ 18 Auflösung des Vereins

(1)       Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlußfassung über die Vereinsauflösung den Vereinsmitgliedern angekündigt ist.

            Der Beschluß bedarf einer Mehrheit von Dreivierteln (3/4) der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

(2)       Für den Fall der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Vereinszwecks bestellt die Hauptversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben.

            Das nach Bezahlung der Verbindlichkeiten vorhandene Vereinsvermögen ist mit Zustimmung des zuständigen Finanzamtes auf den Württembergischen Landessportbund oder die örtliche Gemeindeverwaltung zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung im Sinne des § 2 dieser Satzung zu übertragen.

§ 19 Auflösung

1.) Die Auflösung des Vereines kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereins­auflösung den Mitgliedern angekündigt ist. In dieser Versammlung müssen 4/5 der stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sein. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

2.) Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

3.) Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitglieder­versammlung zwei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereines abzuwickeln haben. Falls die Mitglieder­versammlung nichts anderes beschließt, sind die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

4.) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Pflege und Förderung des Sports.

§ 19 Strafbestimmungen

(Siehe weiter oben im Satzungstext vor § 16)!

§ 20 Inkrafttreten

(1)       Die Satzungsänderung wurde durch die Hauptversammlung am 25. März 2002 beschlossen.

            Sie tritt mit dem Tage der Eintragung  in das Vereinsregister des Amtsgerichts Reutlingen in Kraft.

(2)       Gleichzeitig tritt die bisherige Satzung des Vereins außer Kraft.

Diese Satzung wurde in der ordentlichen Hauptversammlung des Sportvereins 1921 Wannweil e.V. am 25. März 2002 einstimmig beschlossen.

Vorstand gez. Eckloff     Vorstand gez. Binder

§ 20 In-Kraft-Treten

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 10. März 2017 beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung. Sie tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

Wannweil, den 11. März 2017.

gez. Walter Binder

Vorstand des Vereins

gez. Petra Schade

Vorstand des Vereins

Anhang

Aktuelle Beitragssätze

Beitragsart                               Beitrag pro Jahr

Familienbeitrag                                  92 Euro

Familienbeitrag allein erziehend      64 Euro

Einzelbeitrag (über 18 Jahre)            64 Euro

Jugendbeitrag (0 - 18 Jahre)              36 Euro

Beitrag Schüler, Studenten, Azubi, Ersatzdienst u. Wehrpflicht (über 18 Jahre)      36 Euro

Beitrag Senioren ab 65 Jahre           36 Euro

Beitrag Ehrenmitglieder                    36 Euro

Anmerkung: Hierzu kommen ev. noch weitere Abteilungsbeiträge

 

    

                                      

 

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